PISA-Studien – 2003 und 2012 mit Schwerpunkt Mathematik

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Was ist die PISA-Studie?

Die PISA-Studie ist ein Programm der OECD Organisation for Economic Co-operation and Development zur internationalen Schülerbewertung. Die Studie wird seit dem Jahr 2000 in zahlreichen der aktuell 34 OECD-Mitgliedsstaaten durchgeführt und im Drei-Jahres-Rhythmus wiederholt. Sie überprüft neben mathematischen und naturwissenschaftlichen Leistungen auch die Lesekompetenz. In jedem Durchführungsjahr gibt es einen thematischen Schwerpunkt. Im Jahr 2012 steht zum zweiten Mal – nach 2003 – die Mathematikkompetenz im Mittelpunkt von PISA.

Wer wird mit PISA getestet?

Mit Hilfe der PISA-Studie wird der alltags- und berufsrelevante Wissensstand 15-jähriger Schüler der teilnehmenden Länder gemessen. Während im Jahr 2000 noch 43 Länder an der Untersuchung teilgenommen hatten, waren es 2009 bereits 65 Länder.

Erweiterungsmodule, die jedoch nur von einigen Ländern genutzt werden, sehen beispielsweise auch die Testung der Eltern von teilnehmenden Schülern vor.

Was wird getestet?

Dabei werden drei grundlegende Kompetenzen überprüft:

  • » Die mathematische Kompetenz
  • » Die naturwissenschaftliche Kompetenz
  • » Die Lesekompetenz

Im Test wird das Schulwissen gemessen. Außerdem wird überprüft, inwieweit Schüler in der Lage sind, ihr Wissen zur Bewältigung „echter“ Problematiken zu nutzen. Bei PISA müssen Schüler unter anderem ihre Kenntnisse im Fach Mathematik unter Beweis stellen. Dabei ist laut PISA-Definition derjenige mathematisch kompetent, der die Rolle der Mathematik in der Welt erkennt und versteht. Darüber hinaus muss er die Fähigkeit besitzen, mathematisch fundiert zu urteilen. Ziel der PISA-Studie ist also nicht nur, den aktuellen Zustand abzubilden, sondern vor allem für Verbesserungen zu sorgen, z. B. durch Anpassungen in den Lehrplänen der Länder.

Der Bereich Mathematik wird bei PISA in drei Teilbereiche aufgeschlüsselt, die bei realistischen, mathematischen Alltagsproblemen von hohem Stellenwert sind:

Teilbereich 1: Inhaltsbereiche

  • » Zahlen- und Größenverständnis
  • » Darstellung von Veränderungsprozessen und funktionalen Zusammenhängen
  • » Darstellung in der Ebene und im Raum
  • » Mathematische Phänomene sowie Daten und Zufall

Teilbereich 2: Anforderungsniveaus

  • » Wiedergabe mathematischer Situationen
  • » Zusammenhänge und Verbindungen
  • » Reflektiver Umgang mit mathematischen Anforderungen

Teilbereich 3: Kernkompetenzen

  • » Logik und Argumentation
  • » Mathematisches Problemlösen
  • » Modellierung von Sachverhalten
  • » Repräsentation
  • » Anwendung von mathematischen Symbolen und Techniken
  • » Kommunizieren